18.02.06 -1. Kreis-Jugend-Mitarbeiter-Tag des FeG BW Nordkreis

Februar 23, 2006

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Wie die Überschrift schon vermuten lässt, fand am 18.02.06 der erste Kreis-Jugend-Mitarbeiter-Tag des FeG Baden-Würtemberg Nordkreises statt.
Zur Erklärung: Im BW Nordkreis sind alle Gemeinden des Bundes der Freien evangelischen Gemeinden (FeG) aus dem nördlichen Teil Baden-Würtembergs zusammengefasst (Stuttgart, Heilbronn, Heidelberg, Ettlingen…).
Es war, wie gesagt, der allererste Mitarbeiter-Tag, an dem die Anwesenden, hauptsächlich die Jugendpastoren der einzelnen Gemeinden und die ehrenamtlichen Mitarbeiter aus den einzelnen Teenager- und Jugendkreisen, Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch haben sollten. Auch sollte der Tag der persönlichen Motivation dienen. Motiviert in der Nachfolge von Jesus, und motiviert für die GemeindearbeitLos gings zu christlich-traditionellen, für einen Langschläfer unmöglich frühen, Zeiten um 9.30 Uhr am Morgen.
Gott sei Dank war der Veranstaltungsort aber unser Gemeindezentrum, also das der FeG Ettlingen, so dass wir von allen Teilnehmern wohl den kürzesten Anfahrtsweg hatten und somit am ausgeschlafesten waren (was ein Wort).
Nunja, ich persönlich war, trotz des Heimvorteils, unausgeschlafen wie eh und je zu solchen Tageszeiten, da wir den Abend vorher noch bis spät in die Nacht in Linie 7 verbracht hatten.
Los ging es wie gesagt um 9.30 Uhr mit einer kurzen Begrüßung durch, mittlerweile vom Jugendpastor zum Pastor gereiften, Rainer Meier. Im Anschluss daran folgte eine gemeinsame Bibelarbeit mit dem Thema „Mitarbeiten aus Leidenschaft“, geleitet vom Bundesjugendreferenten der FeG, Volker Muhlack.
Wie auf der Einladung zu diesem Tag schon versprochen, hat Gott es durch Volkers Worte, zumindest für mich persönlich, und wie aus der anschließenden Reflektion der Bibelarbeit in den einzelnen Mitarbeiterteams der Gemeinden zu erfahren war auch bei anderen, wirklich geschafft, meine bisherige Haltung zu hinterfragen und mich gleichzeitig auch neu für meine Arbeit in der Gemeinde zu motivieren (ich liebe solche verschachtelten Sätze!).
Nach der Reflektion der Bibelarbeit in den Teams gabs dann erst einmal Mittagessen, wo die Möglichkeit bestand neue Leute kennenzulernen und sich schon einmal über die persönlichen Erfahrungen in der Gemeinde- und Jugendarbeit auszutauschen.
Nach dem sehr leckeren Essen (es gab Pizzasupp` made by Rebekka Gartner – Danke!), war es an der Zeit zu erfahren, wer eigentlich für diesen Tag verantwortlich war, also quasi wer Schuld daran hatte, dass wir an einem weiteren Samstag im Jahr in aller Frühe aus dem Bett mussten. Es war nur an der Zeit, dass die 4 zuständigen Verantwortlichen der Kreisjugendarbeit Baden Württemberg Nordkreis sich und ihre Visionen für diese Arbeit vorstellen durften.
Im Anschluss daran gab es dann hoch offiziell die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit den Mitarbeiter aus den anderen Gemeinden über deren Teenager- und Jugendarbeit. Diesesmal aber in kleinen, nach Arbeitsbereichen geordneten Gruppen.
Hier mussten wir von Linie 7 leider feststellen, dass es scheinbar in ganz BW Nord keine Gemeinde im Bund der FeG gibt, die eine ähnliche Arbeit mit (jungen) Erwachsenen macht wie wir dies tun, so dass wir uns den Jugendarbeitern anschlossen.
Eines möchte ich an dieser Stelle noch loswerden, auch wenn man es je nach dem vielleicht auch ein wenig kritisch beurteilen kann: Ich war echt überrascht festzustellen, dass die FeG Ettlingen im Vergleich zu manch anderen Gemeinden eine super Jugend- und Erwachsenenarbeit macht und wir viel von unseren Erfahrungen mitteilen konnten. Nicht nur was die Größe d.h. die Zahl der Jugendlichen und über 18-jährigen betrifft, sondern auch die Inhalte (Methoden) der Arbeit (die geistliche Tiefe in dieser Arbeit im Vergleich zu den anderen Gemeinden kann und will ich natürlich nicht beurteilen). Das war mir bisher überhaupt nicht so bewusst!
Natürlich können auch wir in vielen Bereichen noch von anderen Gemeinden lernen und sind auch in manchen Bereichen nicht so engagiert wie das eben andere Gemeinden wieder sind, aber nach diesem Austausch weiß ich, dass die FeG Ettlingen wirklich eine tolle und große Jugend- und Erwachsenenarbeit leistet.

Nach dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch wurden bei Kaffee & Kuchen noch Gedanken & Möglichkeiten in einem sogenannten Open Space Forum schriftlich festgehalten.
Zur Erklärung: Ein Open Space Forum funktioniert so, dass zu Beginn verschiedene Themen und Überschriften gesammelt und auf verschieden Blättern auf Flipcharts festgehalten werden. Anschließend werden Verantwortliche für die einzelnen Stationen (jede Überschrift ist quasi eine eigene Station) benannt (diese Verantwortlichen müssen aber nicht die ganze Zeit des Forums über an ihrer Station bleiben, sondern haben die Möglichkeit, die Verantwortung an einen anderen abzugeben). Dann haben die Teilnehmer in einer bestimmten Zeitraum Zeit, ihre Gedanken zu den einzelnen Themen an den einzelnen Stationen schriftlich festzuhalten. Mitmachen muss niemand und man muss auch nicht zu allen Themen etwas sagen. So hat man am Ende (hoffentlich) eine Art Brain Storming zu allen Themen zusammen, die dann später noch zusammen diskutiert werden können (was bei uns diesmal aber nicht der Fall war). In der letzten Einheit des Tages stand noch einmal eine Bibelarbeit mit Volker Muhlack auf dem Programm in der es um das Thema Segen ging.
Volker machte uns in dieser Einheit mit einem ganz neuen Aspekt des biblischen Segens vertraut, was Segen im biblischen Sinn eigentlich bedeutet. Nämlich nicht, dass wir beim segnen um etwas bitten sondern dass wir der Person, die wir segnen, Gottes Verheißungen zusprechen. Für mich persönlich war das aufjedenfall ein ganz neuer Aspekt und eine ganz neue Betrachtungsweise.
Zum Schluss versammelten sich die einzelnen Mitarbeitergruppen noch untereinander, um das eben theoretisch gehörte gleich praktisch umzusetzen – wir sprachen einander Gottes Segen (Verheißungen) zu.

Zusammenfassend darf ich wieder sagen, dass es, trotz des schon gewohnt frühen Beginns, ein wirklich toller Tag war, an dem von der anfänglichen Müdigkeit später nichts mehr zu spüren war, und an dem wir einige neue Bekanntschaften, Ermutigung, neue, geistliche Wahrheiten und einen erweiterten Bblick für andere Jugend- und Erwachsenenarbeit in BW bekommen konnten.Ich hoffe das wir auch mehr als nur eine Rose, die jeder Teilnehmer am Ende noch geschenkt bekommen hat, mit in unsere Gemeinden nehmen konnten.

Ich freue mich auf den nächsten Kreis-Jugend-Mitarbeiter-Tag des FeG BW Nordkreis.

Im Anhang findet ihr wieder meine Gedankensammlung zu den beiden Bibelarbeiten von Volker Muhlack (folgt).


Open Mic 10.02.06 – Die Gute Nachricht

Februar 10, 2006

Römer 1, 1

… ausgesondert, zu predigen das Evangelium Gottes …

Da stellt sich einem die Frage, was ist das Evangelium Gottes?

Evangelium bedeutet übersetzt „Gute Nachricht“.

Und was ist die Botschaft dieser Guten Nachricht?

1. das Gott Sünden vergibt

Doch was ist Sünde?

Wikipedia.de definiert den Begriff Sünde folgendermaßen:

Sünde bezeichnet den durch den Menschen verschuldeten Zustand des Getrenntseins von Gott und ebenso einzelne schuldhafte Verfehlungen gegen Gottes Gebote, die aus diesem Zustand resultieren.

Danach zerstöre die Sünde die vertrauensvolle Beziehung des Menschen zu Gott, die von diesem gewollt ist. Die vielen einzelnen Sünden (sündhaften Handlungen) werden als Symptome bzw. Folge der einen Sünde gesehen, die im Leben ohne Gottesbeziehung besteht. Sünde im christlichen Sinn ist immer zugleich eine Verfehlung gegen Gott – das Sündig-werden an Mitmenschen als Gottes Geschöpfe ist implizit gegen deren Schöpfer gerichtet.

Die Bibel sagt, dass jeder Mensch von der Sünde befallen ist:

1. Johannes 1, 8

Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.

Die Folge der Sünde ist der Tod. Damit ist nicht der Tod gemeint, denn wir alle einmal am Ende unseres Lebens sterben müssen, sondern dass der Mensch von Geburt an geistlich tot ist für Gott.Die Leitung zwischen Gott und dem Menschen ist durchtrennt, die Verbindung ist tot.

Für diese Trennung musst du nicht einmal selber sorgen, denn die ist von alleine schon da, da jeder Mensch sündigt, ohne Ausnahme.
Und wenn wir für Gott schon geistlich tot sind, dann spielt es auch keine große Rolle wenn wir einmal unser Körper den Geist aufgibt und wir physisch sterben werden oder?

Die Bibel sagt auch, dass es mit unserem physischen Tod aber noch lange nicht vorbei ist.

Dann geht es quasi erst richtig los.

Und der, der bei seinem körperlichen Tod auch immer noch geistlich tot ist, also getrennt von Gott, den erwartet sprichwörtlich die Hölle.

Die Bibel sagt viel über diese ewige Bestrafung:

Wie das Unkraut eingesammelt und verbrannt wird, so wird es auch am Ende der Welt zugehen: Der Menschensohn wird seine Engel aussenden und sie werden aus seinem Herrschaftsgebiet alle einsammeln, die Gott ungehorsam waren und andere zum Ungehorsam verleitet haben. Sie werden sie in den glühenden Ofen werfen; dort gibt es nur noch Jammern und Zähneknirschen. Dann werden alle, die Gott gehorcht haben, in der neuen Welt Gottes, ihres Vaters, so hell strahlen wie die Sonne. Wer Ohren hat, soll gut zuhören!

Matthäus 13,40-42

Ich will hier bei niemandem Angst schüren, damit er vorschnelle, unüberlegte Entscheidungen trifft, aber man sollte die Augen nicht vor den Tatsachen verschließen.

Wie Jesus im eben genannten Vers selbst sagt: Wer Ohren hat zu hören, der höre!

An anderer Stelle heißt es in der Bibel in Römer 6, 23

Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod. Gott aber schenkt uns unverdient, aus reiner Gnade, ewiges Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.

Die Gute Nachricht Gottes an die Menschen sagt, dass Gott Sünde vergibt, d.h. er sieht unseren verdorbenen Charakter, alle unsere Fehler und die schlechten Dinge die wir tun, also die Sünde die uns von ihm trennt, nicht mehr an.

Er räumt die Sünde quasi wie einen großen Müllberg zur Seite.

Und dann sind wir für Gott nicht mehr geistlich tot, sondern er erweckt uns zu einem neuen, ewigen Leben in Gemeinschaft mit ihm.

Wie einen Schlafenden weckt er uns auf, so dass wir ihn plötzlich erkennen können.

Wie geschieht dieses geistliche Aufwecken?

Wir müssen einsehen, dass wir Sünder sind,

dass nur der Glaube an Jesus Christus, uns retten kann.

Daran dass er stellvertretend für die kompletten Sünden der ganzen Menschheit gestorben ist.

Und dieser Glaube bzw. diese Gute Nachricht ist zugleich unsere Hoffnung, auf ein Leben nach dem Tod in ewiger Gemeinschaft im Himmel bei Gott.

Römer 1, 16

Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Errettung für jeden, der glaubt[…]

1. Korinther 15, 1-4

Brüder und Schwestern, ich erinnere euch an die Gute Nachricht, die ich euch verkündet habe. Ihr habt sie angenommen; sie ist der Grund, auf dem ihr im Glauben steht. Durch sie werdet ihr gerettet, wenn ihr sie unverfälscht festhaltet – und zwar dem Wortlaut entsprechend, in dem ich sie euch übermittelt habe. Anderenfalls wärt ihr vergeblich zum Glauben gekommen! Ich habe an euch weitergegeben, was ich selbst als Überlieferung empfangen habe, nämlich als Erstes und Grundlegendes: Christus ist für unsere Sünden gestorben, wie es in den Heiligen Schriften vorausgesagt war, und wurde begraben. Er ist am dritten Tag vom Tod auferweckt worden, wie es in den Heiligen Schriften vorausgesagt war,

Stell dir vor, dein Arzt erzählt dir eines Tages, dass du unheilbar krank bist und dass du in wenigen Wochen sterben musst.

Würdest du dich dann nicht auch riesig freuen, wenn am nächsten Tag dein Arzt anrufen würde mit der Nachricht, dass er eine Pille gefunden hat, die deine tödliche Krankheit heilen würde.

Würdest du diese Pille nicht dann auch sofort schlucken, auch wenn sie scheinbar noch so bitter wäre?

Würdest du dich nicht riesig über diese Nachricht freuen?

Oder wenn der KSC ein Tor schießt oder gar gewinnt, freuen wir uns dann auch nicht wie blöd?

Freuen wir uns nicht normalerweise über jede Gute Nachricht die wir erhalten?

Wenn ja, wieso lehnen wir diese Gute Nachricht von Jesus, in der es scheinbar um alles oder nichts geht, so entschieden ab?

Lohnt es sich bei diesem Versprechen nicht, sich einmal mehr mit dieser Guten Nachricht und ihrer Botschaft zu beschäftigen?

Ist uns die Pille die uns der Arzt gegen den Tod anbietet zu bitter?

Und mal ehrlich, wer hat dir denn erzählt dass diese Pille bitter sein soll?

Waren das nicht Leute, die diese Pille selber noch nie geschluckt haben und deswegen überhaupt nicht sagen können ob sie bitter ist oder nicht?

Leute ich kann euch nur dazu auffordern, lehnt die Gute Nachricht Jesu nicht leichtfertig ab sondern setzt euch damit auseinander, macht euch Gedanken darüber.

Es geht um dein Leben, ob du es glaubst oder nicht.


Persönlich erlebt…

Februar 1, 2006

So, nach mehr als einer Woche Pause melde ich mich mit einem neuen Beitrag wieder zurück.
Man könnte fast meinen, ich hätte das Interesse an meinem neuen Hobby, „bloggen“, schon wieder verloren ne? Aber nein nein, die letzten Tage war ich einfach nur viel zu beschäftigt.
Es gibt aber auch einiges zu berichten:
Gott hat mich gestern dazu berufen, auf eine Bibelschule zu gehen, um dort zu studieren. Diese Überlegung beschäftigte mich ja schon länger, und nachdem mein Ausbildungsbetrieb seit gestern offiziell insolvent ist, mehr denn je.
Gestern morgen betete ich wieder einmal über dieser Entscheidung, dass Gott mir seinen Willen diesbezüglich deutlich machen würde. Als ich dann beim morgendlichen Frühstück das Andachtsbuch „Mein Äussertes für sein Höchstes“ von Oswald Chambers mit dem Text für den 31. Januar aufschlug, trafen mich die Überschrift und der zugehörige Bibelvers, aus Römer 1,1 direkt in Herz. Die Überschrift lautete: „Erkennst du deine Berufung?“ und der Bibelbvers: „…ausgesondert, zu predigen das Evangelium…“ . Für mich war sofort klar, dass das die Antwort auf mein Gebet ist. Gott möchte das ich auf eine Bibelschule gehe. Hammer! Die Frage, wann das sein soll, ob schon diesen September oder erst nach einer abgeschlossenen Ausbildung, steht für mich immer noch offen, aber ich habe nun die klare Berufung, auf einer Bibelschule zu studieren. Ich bin gespannt wie es weitergeht! 
Im Moment kommt es mir so vor, als ob Gott, wie bei einem Auto, die Handbremse in meinem Leben wieder gelöst hat, und dass in den letzten Tagen wieder jedes Zahnrad ineiander greift. Es geht wieder voran in meinem Leben, der Nebel lichtet sich.
Nachdem in den letzten 3 Monaten nicht wirklich etwas geklappt hat von dem was ich in Angriff nahm, funktioniert nun plötzlich wieder alles wie am Schnürchen.
Ein Insolvenzverwalter kümmert sich nun tatsächlich darum, dass ich das Insolvenzgeld für 3 Monate von der Agentur für Arbeit in Karlsruhe erhalten werde, mit meinen verschiedenen Anträgen beim Arbeitsamt und meinen Bewerbungen läuft plötzlich auch alles wieder flüssig, und letzte Woche erfuhr ich durch „Zufall“, dass mir noch über 600,- EUR Lohnsteuer aus dem Jahre 2004 zustehen.
Es sind soviele Kleinigkeiten, und es ist von außen vielleicht schwer nachzuvollziehen, aber wie gesagt, ich merke einfach dass das Auto genannt Leben wieder anrollt bzw. fährt.
Und im Nachhinein bin ich Gott dankbar für diese Auszeit, in der er mich zur Seite genommen hat und mir soviele Dinge erklärt hat, weil ohne diese Zeit und Ruhe hätte ich diese Wahrheiten und Lehrstunden im Bezug auf verschiedene Dinge in meinem Leben (meine Ansichten, meine Verhaltensweisen, mein Verständnis etc. im Bezug auf das Leben und dem Evangelium Gottes) bestimmt nicht so schnell und so tief verstanden bzw. mehr davon begriffen.
Was Gott auch in der letzten Zeit in meiner Familie tut ist einfach unglaublich!
Als ich gestern Mittag für meine 84-jährige Oma betete, bekam ich im Gebet den Eindruck, ich sollte meine Oma gleich besuchen gehen. Gedacht, getan. Ich nahm auch ein Neues Testament mit, weil ich es ihr zum lesen geben wollte. Ihr müsst wissen, dass meine Oma bisher immer ziemlich aggressiv reagierte, wenn man sie auf Jesus angesprochen hat, so dass ich immer gleich den Mut verloren hatte. Gestern dann, kurz bevor ich gehen wollte, nahm ich allen Mut zusammen und sprach sie wieder auf Jesus und ihr Leben an. Auch diesmal reagierte sie sofort abwehrend. Ich liess mich aber nicht gleich entmutigen und sagte ihr, dass sie nicht so aggressiv reagieren müsse und dass ich ihr nur etwas davon erzählen wollte. So konnte ich doch länger als sonst mit meiner Oma über Jesus reden. Am Ende nahm sie sogar das Neue Testament an sich, dass sie vorher vehement abgelehnt hatte, und vesprach mir darin zu lesen!
Ich bete weiterhin dafür, dass Gott meine Oma rettet!
Auch bei meinem leiblichen Vater merke ich Veränderung!
Gestern z.B. wollte er, dass ich ihm einen Bibelvers erkläre, welchen er in einem Rundschreiben der Bibelschule Brake gelesen hatte und doch sehr unverständlich fand. Ich habe einfach den Eindruck, dass er sich mehr und mehr für das Evangelium öffnen kann.
Auch mit meinem Friseur konnte ich vor 2 Wochen über Jesus reden, und zu meinem Erstaunen war er doch sehr am Evangelium interessiert, und ich darf ihm das nächste Mal ein kleines Buch mit Fragen zum christlichen Glauben mitbringen!

Ich erzähle euch das alles nicht, um euch zu zeigen wie super aktiv ich bin oder sonst irgendwas in der Art, denn dass bin ich ja überhaupt nicht der das alles bewirkt, sondern Gott, der seine Macht und Herrlichkeit im Leben der Menschen zeigen möchte, die versuchen ihm zu 100% gehorsam zu sein, damit ungläubige Menschen auf ihn, den lebendigen Gott, aufmerksam werden.
Und ich möchte euch Christen Mut machen ernsthaft und nicht oberflächlich oder halb-herzig zu beten, genauso wie es es Jakobus in seinem Brief schreibt:
Bekennt nun einander die Sünden und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Viel vermag eines Gerechten Gebet in seiner Wirkung.
Jakobus 5, 16