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Wie die Überschrift schon vermuten lässt, fand am 18.02.06 der erste Kreis-Jugend-Mitarbeiter-Tag des FeG Baden-Würtemberg Nordkreises statt.
Zur Erklärung: Im BW Nordkreis sind alle Gemeinden des Bundes der Freien evangelischen Gemeinden (FeG) aus dem nördlichen Teil Baden-Würtembergs zusammengefasst (Stuttgart, Heilbronn, Heidelberg, Ettlingen…).
Es war, wie gesagt, der allererste Mitarbeiter-Tag, an dem die Anwesenden, hauptsächlich die Jugendpastoren der einzelnen Gemeinden und die ehrenamtlichen Mitarbeiter aus den einzelnen Teenager- und Jugendkreisen, Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch haben sollten. Auch sollte der Tag der persönlichen Motivation dienen. Motiviert in der Nachfolge von Jesus, und motiviert für die GemeindearbeitLos gings zu christlich-traditionellen, für einen Langschläfer unmöglich frühen, Zeiten um 9.30 Uhr am Morgen.
Gott sei Dank war der Veranstaltungsort aber unser Gemeindezentrum, also das der FeG Ettlingen, so dass wir von allen Teilnehmern wohl den kürzesten Anfahrtsweg hatten und somit am ausgeschlafesten waren (was ein Wort).
Nunja, ich persönlich war, trotz des Heimvorteils, unausgeschlafen wie eh und je zu solchen Tageszeiten, da wir den Abend vorher noch bis spät in die Nacht in Linie 7 verbracht hatten.
Los ging es wie gesagt um 9.30 Uhr mit einer kurzen Begrüßung durch, mittlerweile vom Jugendpastor zum Pastor gereiften, Rainer Meier. Im Anschluss daran folgte eine gemeinsame Bibelarbeit mit dem Thema „Mitarbeiten aus Leidenschaft“, geleitet vom Bundesjugendreferenten der FeG, Volker Muhlack.
Wie auf der Einladung zu diesem Tag schon versprochen, hat Gott es durch Volkers Worte, zumindest für mich persönlich, und wie aus der anschließenden Reflektion der Bibelarbeit in den einzelnen Mitarbeiterteams der Gemeinden zu erfahren war auch bei anderen, wirklich geschafft, meine bisherige Haltung zu hinterfragen und mich gleichzeitig auch neu für meine Arbeit in der Gemeinde zu motivieren (ich liebe solche verschachtelten Sätze!).
Nach der Reflektion der Bibelarbeit in den Teams gabs dann erst einmal Mittagessen, wo die Möglichkeit bestand neue Leute kennenzulernen und sich schon einmal über die persönlichen Erfahrungen in der Gemeinde- und Jugendarbeit auszutauschen.
Nach dem sehr leckeren Essen (es gab Pizzasupp` made by Rebekka Gartner – Danke!), war es an der Zeit zu erfahren, wer eigentlich für diesen Tag verantwortlich war, also quasi wer Schuld daran hatte, dass wir an einem weiteren Samstag im Jahr in aller Frühe aus dem Bett mussten. Es war nur an der Zeit, dass die 4 zuständigen Verantwortlichen der Kreisjugendarbeit Baden Württemberg Nordkreis sich und ihre Visionen für diese Arbeit vorstellen durften.
Im Anschluss daran gab es dann hoch offiziell die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch mit den Mitarbeiter aus den anderen Gemeinden über deren Teenager- und Jugendarbeit. Diesesmal aber in kleinen, nach Arbeitsbereichen geordneten Gruppen.
Hier mussten wir von Linie 7 leider feststellen, dass es scheinbar in ganz BW Nord keine Gemeinde im Bund der FeG gibt, die eine ähnliche Arbeit mit (jungen) Erwachsenen macht wie wir dies tun, so dass wir uns den Jugendarbeitern anschlossen.
Eines möchte ich an dieser Stelle noch loswerden, auch wenn man es je nach dem vielleicht auch ein wenig kritisch beurteilen kann: Ich war echt überrascht festzustellen, dass die FeG Ettlingen im Vergleich zu manch anderen Gemeinden eine super Jugend- und Erwachsenenarbeit macht und wir viel von unseren Erfahrungen mitteilen konnten. Nicht nur was die Größe d.h. die Zahl der Jugendlichen und über 18-jährigen betrifft, sondern auch die Inhalte (Methoden) der Arbeit (die geistliche Tiefe in dieser Arbeit im Vergleich zu den anderen Gemeinden kann und will ich natürlich nicht beurteilen). Das war mir bisher überhaupt nicht so bewusst!
Natürlich können auch wir in vielen Bereichen noch von anderen Gemeinden lernen und sind auch in manchen Bereichen nicht so engagiert wie das eben andere Gemeinden wieder sind, aber nach diesem Austausch weiß ich, dass die FeG Ettlingen wirklich eine tolle und große Jugend- und Erwachsenenarbeit leistet.
Nach dem gegenseitigen Erfahrungsaustausch wurden bei Kaffee & Kuchen noch Gedanken & Möglichkeiten in einem sogenannten Open Space Forum schriftlich festgehalten.
Zur Erklärung: Ein Open Space Forum funktioniert so, dass zu Beginn verschiedene Themen und Überschriften gesammelt und auf verschieden Blättern auf Flipcharts festgehalten werden. Anschließend werden Verantwortliche für die einzelnen Stationen (jede Überschrift ist quasi eine eigene Station) benannt (diese Verantwortlichen müssen aber nicht die ganze Zeit des Forums über an ihrer Station bleiben, sondern haben die Möglichkeit, die Verantwortung an einen anderen abzugeben). Dann haben die Teilnehmer in einer bestimmten Zeitraum Zeit, ihre Gedanken zu den einzelnen Themen an den einzelnen Stationen schriftlich festzuhalten. Mitmachen muss niemand und man muss auch nicht zu allen Themen etwas sagen. So hat man am Ende (hoffentlich) eine Art Brain Storming zu allen Themen zusammen, die dann später noch zusammen diskutiert werden können (was bei uns diesmal aber nicht der Fall war). In der letzten Einheit des Tages stand noch einmal eine Bibelarbeit mit Volker Muhlack auf dem Programm in der es um das Thema Segen ging.
Volker machte uns in dieser Einheit mit einem ganz neuen Aspekt des biblischen Segens vertraut, was Segen im biblischen Sinn eigentlich bedeutet. Nämlich nicht, dass wir beim segnen um etwas bitten sondern dass wir der Person, die wir segnen, Gottes Verheißungen zusprechen. Für mich persönlich war das aufjedenfall ein ganz neuer Aspekt und eine ganz neue Betrachtungsweise.
Zum Schluss versammelten sich die einzelnen Mitarbeitergruppen noch untereinander, um das eben theoretisch gehörte gleich praktisch umzusetzen – wir sprachen einander Gottes Segen (Verheißungen) zu.
Zusammenfassend darf ich wieder sagen, dass es, trotz des schon gewohnt frühen Beginns, ein wirklich toller Tag war, an dem von der anfänglichen Müdigkeit später nichts mehr zu spüren war, und an dem wir einige neue Bekanntschaften, Ermutigung, neue, geistliche Wahrheiten und einen erweiterten Bblick für andere Jugend- und Erwachsenenarbeit in BW bekommen konnten.Ich hoffe das wir auch mehr als nur eine Rose, die jeder Teilnehmer am Ende noch geschenkt bekommen hat, mit in unsere Gemeinden nehmen konnten.
Ich freue mich auf den nächsten Kreis-Jugend-Mitarbeiter-Tag des FeG BW Nordkreis.
Im Anhang findet ihr wieder meine Gedankensammlung zu den beiden Bibelarbeiten von Volker Muhlack (folgt).
Verfasst von Patrick
Verfasst von Patrick
Verfasst von Patrick