Mit offenen Armen

Juli 10, 2007

Vielleicht kennst du das auch, das Bild vom zornigen Gott, der mit verschränkten Armen vor uns steht und uns zurückweist, wenn wir mal wieder angekrochen kommen, nachdem wir zum xten-Mal wieder unsere eigenen Wege gegangen sind:

„Nein, so schnell geht das diesmal nicht, mein Freund! Diesmal hast du es echt übertrieben! Ich habe dir schon 100 mal gesagt, dass ich nicht will dass du so etwas tust! Jetzt ist Schluss, dass wars! Das will ich dir jetzt nicht mehr vergeben, auch wenn du es wieder von ganzem Herzen bereust.“

Kennst du das? Denkst du manchmal auch so von Gott?

Ich muss zugeben, ich denke manchmal so von Gott. Dann, wenn ich wirklich zum xten-Mal die selbe Sünde begangen habe, obwohl ich es eigentlich doch besser weiß!
Dann denke ich manchmal, dass Gott mir jetzt einfach nicht mehr vergeben kann. Das ich zu ihm komme und er mich zurückweist und fortschickt.

Weißt du was? Gott macht das wirklich traurig, wenn wir so von ihm denken!

Er will nicht, dass wir so von ihm denken!

Wenn du so von Gott denkst, dann äußere im Gespräch mit Gott doch einfach mal den Wunsch, dass du ihn kennen lernen willst und sonst nichts anderes.

Wir wollen immer so aktiv sein und uns von Gott gebrauchen lassen, so dass wir garnicht mehr die Zeit dazu nehmen, einfach nur Gott kennenlernen zu wollen.

Gott wird uns niemals die kalte Schulter zeigen, wenn wir durch Gebet aufrichtig seine Nähe suchen! Das entspricht überhaupt nicht seinem Wesen.

Anstatt mit verschränkten Armen wartet Gott mit offenen Armen auf uns bis wir umkehren und wieder seine Nähe und Vergebung suchen.